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    G-Punkt-Operation: Das steckt hinter dem gefährlichen Sex-Trend

    Frau halbnackt
    iStock / Deagreez

    In den sozialen Medien macht derzeit ein neuer Trend die Runde – und dieser beschäftigt sich mit dem Hotspot der Vagina: Die Rede ist von einer Operation am G-Punkt. Experten kritisieren den Hype.

    Ein neuer Trend hat die Aufmerksamkeit auf sich gezogen: die G-Punkt-Operation. Diese kosmetische Operation zielt darauf ab, die Sensibilität des G-Punktes zu erhöhen – dadurch sollen intensivere Orgasmen möglich sein, wie Cosmopolitan berichtet. Es lohnt sich jedoch, diesen Trend genauer zu beleuchten – denn dieser birgt einige medizinische Risiken.

    Bei der Operation handelt es sich um eine gezielte Unterspritzung. Diese soll für mehr Sensibilität im Bereich des G-Punkts sorgen. Dabei wird Hyaluronsäure oder Eigenfett in den G-Punkt injiziert – die Empfindlichkeit wird dabei deutlich erhöht und die sexuelle Stimulation erleichtert oder intensiviert.

    G-Punkt-Unterspritzung: Diese Fakten muss man kennen

    Bei einer solchen Operation wird das Volumen des G-Punktes praktisch verdoppelt. Eine örtliche Betäubung reicht für den Eingriff nicht aus: die G-Punkt-OP wird meist ambulant und unter lokaler Anästhesie durchgeführt. Aufgrund der Betäubung ist der Eingriff meist schmerzfrei – die Spritze wird von den meisten jedoch als unangenehm beschrieben.

    Um Wundsekrete und Blut aufzusaugen, wird einen Tag nach der Operation eine Tamponade eingelegt. Nachblutungen können vorkommen und sind völlig normal. Eine G-Punkt-Operation ist kein medizinischer Eingriff, welcher notwendig ist – deshalb werden die Kosten nicht von der Krankenkasse übernommen. Eine Hyaluronsäure-Unterspritzung kostet etwa 1.500 Euro, die Behandlung mit Eigenfett ab 3.000 Euro. Die ersten Tage nach dem Eingriff können schmerzhaft sein und Sex ist nicht möglich – auch auf Sport oder Schwimmen sollte man 14 Tage nach dem Eingriff verzichten.

    Darum sehen Experten die G-Punkt-Operation kritisch

    Der Eingriff ist keine medizinische Notwendigkeit. Und wie bei jeder Operation ist auch diese mit Risiken verbunden. Laut Cosmopolitan könnten Wundinfektionen, Lipome, Nachblutungen, Reaktionen auf die Anästhesie oder unerwünschte Reaktionen auftreten. Und nicht nur das: Wenn der G-Punkt zu groß ist, kann das zu Krämpfen während der sexuellen Erregung führen. Zudem kann der G-Punkt sogar überempfindlich reagieren – das macht den Geschlechtsverkehr nicht intensiver, sondern eher unangenehmer.

    Statt einer G-Punkt-Operation sollten Frauen, welche beim Geschlechtsverkehr selten oder gar nicht zum Orgasmus kommen, eher eine Sexualtherapie in Betracht ziehen und offen mit dem Partner über Wünsche im Bett kommunizieren. Bisher gibt es kaum Studien zur langfristigen Wirksamkeit und Sicherheit solcher Eingriffe und ob eine solche Unterspritzung wirklich zu einem dauerhaften sexuellen Erlebnis führt, ist daher fraglich und sehen Experten kritisch.

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