Social Media
Gewitter

News

Meteorologe warnt vor Blutgewitter – was steckt hinter dem Wetter-Phänomen?

iStock / mdesigner125

Die Luft in Deutschland ist voller Saharastaub. Teils sind heftige Regenfälle und auch Gewitter an diesem Wochenende möglich. Ein Meteorologe warnt nun vor sogenannten Blutgewittern – aber was steckt hinter dem Wetter-Phänomen?

Das schöne Wetter in Deutschland verabschiedet sich vorerst. Nun wird es deutlich ungemütlicher – vor allem im Westen Deutschlands könnte es ziemlich turbulent werden. Denn dort drohen sogenannte Blutgewitter.

„Der Hochdruckeinfluss und die trockene Luft ziehen sich am Wochenende mehr und mehr in den Nordosten des Landes zurück“, schreibt der Deutsche Wetterdienst (DWD) auf seiner Website. Derzeit befindet sich über Deutschland in der Sahara aufgewirbelter Staub. Wenn dann Regenfälle vom Himmel kommen, wird das als Blutregen bezeichnet. Denn der Himmel kann sich dabei rötlich färben.

Der Himmel kann sich bei Schauern und Gewittern knallrot färben

„Wenn der Saharastaub aus der Atmosphäre durch kräftige Schauer oder Gewitter ausgewaschen wird, färbt sich der Regen bräunlich bis rötlich – im Volksmund spricht man dann vom Blutregen. Wenn das Ganze noch von Blitz und Donner begleitet wird, reden wir von einem echten Blutgewitter“, sagt Diplom-Meteorologe Dominik Jung von wetter.net.

Während der Schauer und Gewitter kann sich der Himmel aufgrund des Sahara-Staubes knallrot färben und sorgt für spektakuläre, aber teils auch beängstigte Bilder. Tatsächlich kann es vor allem am Sonntag immer mal wieder ein sogenanntes Blutgewitter geben. Das Wetter wird zwar etwas kälter, aber es bleibt insgesamt weiterhin mild.

Sahara-Staub kann sogar gefährlich sein

Sahara-Staub ist im übrigen gar nicht so ungefährlich. Denn dieser kann auch Schadstoffe, Bakterien und Pilzsporen enthalten und bei Menschen zu Atemwegserkrankungen führen. Die Luftqualität kann dadurch stark belastet werden. Wer sein Auto draußen parkt, hat möglicherweise mit hartnäckigem Schmutz und Staub zu kämpfen. Für die Reinigung sollte man viel Wasser verwenden, wie der ADAC rät. Denn mit einem Schwamm kann man die Staubpartikel in den Lack einmassieren und das kann für Kratzer sorgen. Experten empfehlen, Fenster und Türen geschlossen zu halten.

Connect
Newsletter Signup